Fokus tut weh

Fokus tut weh!

“Das Wesentliche können wir nur mit dem Herzen sehen.”

Die vergangenen Monate habe ich mich ganz schön rar gemacht. Nicht mal meine engsten Herzensmenschen habe ich regelmäßig gesehen – das war wirklich hart. Neben meinem daily Business habe ich mich zurückgezogen und mich auf das Wesentliche konzentriert. Jeden Tag habe ich aufs Neue versucht, meinen Fokus zu finden und zu halten. Dafür brauchte es etwas Einkehr, viele intensive Gespräche mit meinem Mann und Vertrauen meiner Selbst und meiner Arbeit gegenüber.

Das Wesentliche sehen wir nur mit dem Herzen. Doch was heißt das?

Was ist das Wesentliche? Ist es greifbar und können wir immer sicher sagen, was wesentlich ist? 

Bis vor kurzem wusste ich das noch nicht. Heute bin ich schlauer.

Es war ein langer Prozess und ist es noch immer. Immer wieder frage ich mich: 

  • Wie geht das – Wichtiges von Unwichtigem trennen?
  • Wofür stehe ich jeden Tag auf und wie möchte ich mich damit fühlen?
  • Was ist mein Ziel?
  • Wie schaffe ich es jeden Tag, mich auf meine Ziele, auf mein Warum zu fokussieren?
  • Welche kleinen Schritte muss ich gehen und wo darf ich auch mal vom Weg abkommen, ohne mich zu verlaufen?

Dieser Findungs- und Transformationsprozess ist paradox: er bringt sehr viel Fülle in mein Leben und bereitet mir große Schmerzen. Er ist sehr intensiv, spannend, schmerzlich und befreiend gleichermaßen. 

Fokus
Fokussieren
Fokus tut weh

Wie halte ich in diesem bunten Potpourri mein Ziel und meinen Fokus?

Meine Transformation fand (und findet) neben meinem geliebten daily Business statt: Workshops (und deren Vorbereitung), wundervolle Coachings, coole und zukunftsträchtige Kooperationsprojekte, leidenschaftliches Networking usw. Wo setze ich da Prioritäten? 

Mittlerweile weiß ich, dass das die falsche Frage ist. Richtigerweise muss ich mich fragen: 

  • WAS ist mein Ziel?
  • WAS tue ich, um on track zu bleiben?
  • Sind all meine Aktivitäten und Angebote wirklich Teil meines Weges zum Ziel, zum Gipfel? (das ist übrigend die härteste Übung herauszufiltern, was wirklich auf mein Ziel einzahlt – puh…)
  • WAS konkret packe ich demnach in meinen Rucksack und welche Wanderschuhe ziehe ich an?

Ist mir das klar, kommen die Prioritäten und der Fokus von ganz alleine.

So seltsam es klingen mag:

Ich habe in vollster Überzeugung lange Zeit auf meine Vision hingearbeitet, ohne wirklich zu wissen, wie ich sie erreichen soll. Das WIE ist auch gar nicht soo entscheidend. Heute weiß ich, WAS ich tun muss, um meiner Vision jeden Tag ein Stück näher zu kommen: Kleine Schritte, Etappenziele.

Was also brauche ich für meine Etappenziele?

Trotz mega-tollen Projekten und großem Erfolg fühlte ich mich im ersten Halbjahr dieses Jahres wie eine gehetzte Road-Runnerin, die immer und immer wieder im Kreis lief und nie dort ankam, wo sie sich sah.

Fokus tut eben weh! Das kann ich Dir sagen… Erst nachdem wir unseren Fokus gefunden haben, beginnt die spannende und intensive Reise: Fokus behalten und alle Aktivitäten daran ausrichten.

Deine persönliche Wanderkarte

Willst Du zum Beispiel eine außergewöhnliche und authentische weibliche Führungspersönlichkeit sein, dann brauchst Du ein starkes Warum und ein unumstößliches Ziel, an das Du fest glaubst und das Du vor allem auch fühlst. Dann bist Du selbst in unsicheren Zeiten sicher.

Ist Dein Wunsch wirklich so stark, dass Du Dich hundertprozentig darauf einlassen kannst und willst?

Bist Du wirklich bereit, die Wanderschuhe anzuziehen, Deinen Rucksack zu packen und loszulaufen?

Zeichne eine Wanderkarte mit Wegen, Schluchten, Tälern, Hütten am Wegesrand… 

Frage Dich vielleicht:

  • Warum will ich in Führung gehen, was erreichen?
  • Bin ich bereit, alles dafür zu tun? Sind mir die Konsequenzen bewusst?
  • Wie gehe ich mit meiner Work-Life-Harmonie um?
  • Welche persönlichen Werte kann ich einfließen lassen?
  • Habe ich die Ressourcen – gesundheitlich, energetisch, zeitlich – und einen langen Atem? 

Kannst Du diese und weitere Fragen mit einem intensiven guten Gefühl beantworten, dann male oder schreibe Dein Warum, Dein Ziel auf.

 

Neues erschaffen: Tipps für mehr Fokus

Stelle Deine Vision auf den Prüfstand!

Du brauchst ein starkes Ziel – Dein Warum! Ohne Ziel wirst Du einen Gipfel niemals erreichen.

Entwickle ein starkes, konkretes und realistische Ziel.

Wie willst Du Dich fühlen, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?

Zeichne Deine Wanderkarte für den sicheren und erfolgreichen Gipfelaufstieg. 

Als würdest Dich auf eine Bergwanderung vorbereiten.

Plane Unwegsamkeiten und Umwege ein.

Mache in regelmäßigen Abständen Pausen, reflektiere und tausche Dich mit Menschen aus, die Dir auf Deinem Weg begegnen.

Visualisiere Deinen Weg so detailliert wie möglich.

Was hast Du beim Aufstieg an? Wie bereitest Du Dich darauf vor? Wen brauchst Du, wer kann Dich unterstützen? Wie riecht es beim Aufstieg, wie sieht Deine Umgebung aus? Was tust Du als erstes, wenn Du oben angekommen bist?

Schreibe!

Notiere Dein Ziel so genau wie möglich, mit allen Zwischenschritten und habe es immer in Deinem Sichtfeld.

Der Clou ist:

Je mehr Du Dich in Dein Ziel, Dein Warum, hineinversetzen kannst, desto weniger stellst Du es in Frage. Irgendwann kommt der Point of no Return – dann ist es selbstverständlich, Dich nur noch auf Dinge zu konzentrieren, die ausschließlich auf Dein Ziel einzahlen.

Point of no Return

Ich bin nun am Point of no Return und es tut gar nicht mehr weh. Jedes einzelne Projekt, jeder Workshop, jedes Coaching, jede Netzwerkveranstaltung, jede berufliche (Neu-) Ausrichtung wird von mir ehrlich unter die Lupe genommen.

  • Sind all diese Aktivitäten wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Gipfel?
  • Passen sie unter den Schirm meines Ziels?
  • Habe ich die nötigen Energie- und Zeitressourcen und gebe ich alles, um den Gipfel zu erreichen, mein gestecktes Ziel?

Puh – das ist harte Arbeit, aber unglaublich wichtig! Nicht jeder Mensch braucht Ziele und nicht jeder glaubt daran. Muss auch nicht. 

Auch ich habe lange sehr intuitiv und aus dem Bauch heraus gelebt. Das war eine schöne und spontane Zeit, nur bin ich auf der Stelle getreten und beruflich nicht so vorangekommen, wie ich es mir groß und verrückt gewünscht hatte. 

In jeder beruflichen Position sollten wir ein Ziel und ein starkes Warum haben. Unabhängig davon, ob Du angestellt oder selbständig bist.

Noch ein Tipp am Rande:

Geholfen hat mir zudem ein wundervolles Buch: “The One” Schau gern mal hier rein.

Was ist Dein Warum? Lasst uns hier bereichern.

Ich freue mich drauf!

In meinem neuen Newsletter im Oktober gebe ich Dir detaillierte Ideen für Deine Zielfindung mit auf den Weg – zugeschnitten auf Dich als außergewöhnliche weibliche Führungspersönlichkeit.

Wenn Du mehr dazu erfahren möchtest, dann melde Dich gern mit u.s. Link an und stay on track! 

Cheers und auf bald,

Janine

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